Heiner Geißler in der Frühstückpost

von: Alex
Guten Morgen liebe Obenbleiber,
auf dem Weltmobilfunk Kongreß in Barcelona wird Georg Orwells 1984 übersprungen, mit den neuen Smartphones die totale Überwachung eingeläutet … und uns als “must-have” verkauft (http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1110762)
Die Bahn möchte sich in Punkto Stresstest dagegen lieber bedeckt halten. Dazu hat sich nun Heiner Geißler im Schwarzwälder Boten geäußert:
  • “Geißler will offenen Stresstest  –  Stuttgart 21: Bahn soll Gegner des Tiefbahnhofs an Leistungsprüfung beteiligen” von Michael Isenberg
Stuttgart. “Heiner Geißler sieht seinen Erfolg als Vermittler im Streit um Stuttgart 21 in Gefahr. Beim Leistungstest dürfe die Bahn nicht den Eindruck erwecken, hinter verschlossenen Türen zu agieren, sagte er. Sonst würde das Ergebnis des Stresstests nicht akzeptiert.
[…] “Das Anliegen des Aktonsbündnisses gegen Stuttgart 21, von Anfang an mit eigenen Vertretern bei der Leistungsüberprüfung mit dabei zu sein, findet meine volle Unterstützung” sagt er unserer Zeitung. “Der Stresstest muss in vollem Umfang transparent stattfinden, sonst ist das Ergebnis nicht viel wert.” Dieser Ansicht sie auch die Landesregierung von Baden-Württemberg, mit der er sich darüber ausgetauscht habe. Zuvor hatte die Bahn angekündigt, den Test in eigener Regie ausführen zu wollen. Die Zusage der Deutschen Bahn, die Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 überprüfen zu lassen,,,, war eines der zentralen Resultate der Schlichtungsgespräche. Das Testverfahren soll Aufschluss darüber geben, ob der geplante Tiefbahnhof mit seinen acht Gleisen tatsächlich in Lage ist, die angenommenen Anzahl der ein- und ausfahrenden Züge zu bewältigen. Allein in der zeit von 7 bis 8 Uhr am Morgen sollen die bis zu 49 sein.
Bei der Leistungsprüfung handelt es sich um eine aufwendige Computersimulation. Als Grundlage wird die gesamte Infrastruktur des Projekts – also jedes Gleis, jedes Signal und jede Weiche – ein die Software programmiert. Diesen ersten Schritt dürfte die Bahn bereits erledigt haben. In der nächsten Phase wird ein Fahrplan für das Jahr 2020 angelegt. Dann beginnt der Stresstest. Bei einer angenommenen Spitzenlast von 49 Zügen sollen Verspätungen und Wartezeiten durchgespielt werden. Die Gegner gehen davon aus, daß Nachbesserungen notwendig sind. Die Bahn hält dies nach jetzigem Stand für unwahrscheinlich.”
Das komplette Interview von Michael Isenberg mit Heiner Geißler trägt den Titel “Geißler will Bahn ins Gewissen reden” und ist auf der Stuttgarter Seite abgedruckt. Somit hat Heiner Geißler heute im Schwarzwälder Boten eineinhalb Seiten – leider momentan nicht online verfügbar.
Das unsere Aufklärungsarbeit weiterhin sehr wichtig ist, zeigt der Artikel
  • “Schwarz-Gelb liegt vorn” in der Stuttgarter Zeitung:
München – “Sechs Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg kann Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) laut einer Umfrage mit einer Fortsetzung seiner schwarz-gelben Koalition rechnen. In einer Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazin “Focus” legte die FDP seit der letzten Umfrage im Januar um zwei Prozentpunkte zu und kam auf sieben Prozent. Die CDU erreichte unverändert 40 Prozent. […]”
Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche und trotz fünfter Jahreszeit stets einen klaren Kopf.
Oben bleiben und kritisch bleiben.
Die-Vögel-singen-vom-Frühling-Grüße
Alex
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